Aktuelles

Reform des Psychotherapeutengesetzes

DGPs fordert: Psychotherapieausbildung nur mit einschlägigem universitärem Studium

(01.03.2017) In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die DGPs, der Fakultätentag Psychologie und die Kommission Psychologie und Psychotherapie in der DGPs, dass bei der anstehenden Reform des Psychotherapeutengesetzes das hohe akademisch-wissenschaftliche Niveau der Psychotherapieausbildung gesichert wird. Dies verlangt von den ausbildenden Hochschulen, dass sie selbst Psychotherapieforschung und eigene Behandlungseinrichtungen betreiben. Dadurch wird forschendes Lernen, praxisorientierte Ausbildung und eine schnelle Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Praxis zum Wohle der Patientinnen und Patienten gewährleistet. [Mehr]

Stellungnahme zur Reform der Psychotherapieaus- und -weiterbildung

Stellungnahme zu erforderlichen Qualitätsmerkmalen von ausbildenden Hochschulen und zur Umsetzbarkeit einer Studienreform: Die bestmögliche Versorgung kranker Menschen hat in der Bundesrepublik Deutschland einen hohen Stellenwert. Entsprechend legt SGB V § 2 fest: „Qualität und Wirksamkeit der [medizinisch-therapeutischen] Leistungen haben dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse zu entsprechen und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen.“ Damit ist gesetzlich verankert, dass die Ausbildung in einem akademischen Heilberuf auf hohem anerkannt wissenschaftlichem Niveau zu erfolgen hat. Eine solche Prämisse hat wichtige Implikationen für die Definition der Merkmale ausbildungsberechtigter Hochschulen, die zukünftig ein Studium zur Approbation in Psychotherapie anbieten. [Mehr]

Reform der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung: Aktuelles

Prof. Dr. Markus Bühner (Vorsitzender des Fakultätentages Psychologie) war am 08.07.2016 zu einer Podiumsdiskussion "Eckpunkte eines psychotherapeutischen Approbationsstudiums“ auf dem BPtK-Symposium „Reform der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung“ am 8. Juli in Berlin eingeladen. Bühner betonte, dass das DGPs Modell eine klare Qualitätsverbesserung des Studiums hin zu mehr Praxis und Vielfalt in der Psychotherapieausbildung bringen wird.

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Gemeinsame Positionen von DGPPN, DGKJP, DGPs und FTPs zur Reform des Psychotherapeutengesetzes

Am 28. Juni 2016 hat der Fakultätentag Psychologie (FTPs) gemeinsam mit den Gesellschaften DGPPN, DGKJP und DGPs eine gemeinsame Stellungnahme zur Reform des Psychotherapeutengesetzes veröffentlicht. [Mehr]

Fakultätentag Psychologie unterstützt mit überwältigender Mehrheit das DGPs-Modell eines Studiums zur Approbation in Psychotherapie

Am Freitag, dem 20. November 2015, trafen sich die Delegierten aus fast allen universitären Psychologie-Instituten zur ersten Plenarversammlung des Fakultätentags Psychologie in Frankfurt am Main, um über fachpolitische Themen zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand das vom Vorstand der DGPs vorgeschlagene Modell eines Studiums zur Approbation in Psychotherapie. Mit überwältigender Mehrheit (40 Zustimmungen, zwei Enthaltungen und keine Gegenstimme) fassten die anwesenden Delegierten den Beschluss, dass der Fakultätentag Psychologie das Modell der DGPs unterstützt und beauftragten die Leitung des Fakultätentags im Zusammenhang mit dem Studium zur Approbation, die Interessen der Institute zu vertreten. Weitere Themen der Plenarversammlung waren Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Forschung und zum Umgang mit Forschungsdaten, die Vergabe eines Qualitätssiegels für Bachelorstudiengänge durch die DGPs, die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen (z.B. Curricularnormwerte, Gruppengrößen) sowie Ungleichheiten der Notenvergabe an den Instituten.


Link: Hier kann ein Überblick über das Modell heruntergeladen werden


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