Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt
Vorsitzender
Georg-August-Universität Göttingen
Abteilung für Wirtschafts- und Sozialpsychologie, Georg-August-Universität Göttingen.
1993: Diplom in Psychologie (Universität Kiel)
1996: Promotion in Psychologie (Universität Kiel)
2002: Habilitation und Venia Legendi für Psychologie (LMU München)
2003-2004: Professor für Sozial- und Finanzpsychologie (TU Dresden)
Seit 2004: Professor für Arbeits-, Wirtschafts- und Sozialpsychologie (Uni Göttingen)
2007-2008: Dekan der Fakultät für Biologie und Psychologie
2010-2014: Prodekan und Geschäftsführender Direkter des Instituts für Psychologie
2015-2018: Editor-in-Chief des Journal of Economic Psychology
2020-2022: 1. Vizepräsident (President Elect) der DGPs
2022-2024: Präsident der DGPs
- Gruppenentscheidungen und Gruppenleistung
- Verarbeitung und Nutzung von Ratschlägen
- Auswirkungen von Verantwortlichkeit auf die Qualität von Urteilen und Entscheidungen
Unter vielen guten Ideen der DGPs war die Gründung und Etablierung des Fakultätentags Psychologie meiner Meinung nach eine der allerbesten. Der Fakultätentag Psychologie ist insbesondere für Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik und politiknahen Feldern ein zentraler Ansprechpartner für die Belange der Psychologie, und damit zugleich unser zentraler Weg der Einflussnahme auf politische Entscheidungsprozesse, die unser Fach betreffen. Zugleich ist er das Instrument zur Koordinierung unseres institutionellen Handelns (z.B. im Hinblick auf die Studiengänge unseres Faches) und zur Berücksichtigung unserer institutionellen Interessen im Rahmen unserer Fachgesellschaft.
Der Vorsitz des Fakultätentags Psychologie ist somit eine ebenso anspruchsvolle wie ehrenvolle Aufgabe. Zunächst Markus Bühner und seit 2019 Conny Antoni haben, zusammen mit ihren engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern in der jeweiligen Fakultätentagsleitung, diese in herausragender Weise ausgefüllt. Diese Arbeit möchte ich gerne weiterführen. Meine Mitgliedschaft als Delegierter im Fakultätentag seit seiner Gründung (und zuvor schon als Mitglied des Gründungsausschusses) sowie meine Tätigkeit als zunächst 1. Vizepräsident und dann Präsident der DGPs haben mich auf diese Aufgabe vorbereitet. Im Fall meiner Wahl zum Vorsitzenden des Fakultätentags sollten mir diese Erfahrungen erlauben, ohne lange Vorbereitungszeit voll in diese Arbeit einsteigen zu können.
Da bekanntlich Pläne selten den ersten Kontakt mit der Realität überleben, verzichte ich an dieser Stelle auf die Vorstellung eines ausgefeilten Programms. Hohe Priorität wird die Fortführung der aktuellen längerfristigen Projekte des Fakultätentags haben, wie zum Beispiel die Gesetzesinitiative für ein Psychologengesetz, die Verbesserung der Masterzulassungen (Aufsetzen eines Pilotprojekts in Zusammenarbeit mit der Stiftung Hochschulstart) und die Weiterführung der Absolvent*innenbefragung als Panel-Studie. Besonders wichtig ist mir auch das Thema unserer nicht-klinischen Masterstudiengänge, die gegenwärtig mit Auslastungsproblemen kämpfen. Hier sehe ich den Fakultätentag Psychologie als zentralen Ort, um gemeinsam dafür zu arbeiten, dass auch diese Studiengänge und Studienabschlüsse ein Erfolgsmodell werden und bleiben.
Daneben bestimmen letztlich auch und vor allem Sie selbst das Programm der Fakultätentagsleitung – denn der Fakultätentag ist die Interessenvertretung der Institute und Fachbereiche, und insofern sind die von Ihnen artikulierten Interessen und Probleme das, wofür sich die Fakultätentagsleitung auch in Zukunft einsetzen wird.

